Im Fokus des Projekts steht die Frage, welche Auswirkungen Digitalisierung und neue Technologien auf die Arbeit diakonischer Unternehmen haben: Wie gestalten sich zukünftig die Kundenbeziehungen? Welche Art von Dienstleistungen werden von diakonischen Unternehmen erwartet und welche neuen Geschäftsmodelle entstehen? Wie verändern sich dadurch Arbeitsprozesse, Tätigkeitsprofile und damit die Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen an Beschäftigte? Unter dem Blickwinkel der Personal- und Organisationsentwicklung gilt es hier Ideen und Konzepte zu entwickeln, die die unternehmerischen Strategien zum Dienstleistungsangebot, die Bedarfe der anvertrauten Menschen sowie die der Mitarbeitenden gleichermaßen berücksichtigen.

In diesem Zusammenhang geht das Projekt des Bundesverbandes diakonischer Einrichtungsträger V3D gGmbH „Arbeiten 4.0 – Personal- und Organisationsentwicklung vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung“ neben Fragen der Digitalisierung auch auf Herausforderungen des demografischen Wandels (z.B. Fachkräftemangel, Work-Life-Integration, Gesundheitsmanagement) ein. Im Rahmen des Förderprogrammes „rückenwind+ – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft“, widmet man sich so aktuellen Veränderungserfordernissen in Unternehmen. 

Von Juni 2018 bis Dezember 2020 führt die V3D gGmbH das Projekt gemeinsam mit sechs Praxispartnern  (Mitglieder des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. – VdDD -) in Brandenburg, Sachsen und Thüringen durch. Dies geschieht in vier verschiedenen Handlungsfeldern , die es im Kontext von Arbeiten 4.0 zu bearbeiten gilt.

Die gewonnen Erfahrungen aus den sieben Teilprojekten sollen anschließend unternehmensübergreifend in der Sozialwirtschaft nutzbar gemacht werden.