In der heutigen Zeit erfolgen einschneidende digitale und fachliche Entwicklungen und Neuerungen in immer kürzeren Zeitabständen: Damit wandeln sich auch die Qualifizierungserfordernisse der Beschäftigten. Sowohl die Bewahrung als auch der zeitnahe Neuerwerb fachlicher und digitaler Kenntnisse und Kompetenzen werden zunehmend wichtiger. Das „richtige“, passgenaue Wissen in seiner vielfältigsten Ausgestaltung wird bei der Erbringung sozialer Dienstleistungen eine immer größere Rolle spielen. Es wird darum gehen, durch ein „interaktives Wissensmanagement“ den innerbetrieblichen Wissenserhalt, -erwerb und -transfer zu organisieren.

Ziel ist, dass hierdurch die Alltagsarbeit fachlich zeitnah unterstützt, der Austausch unter den Mitarbeitenden ermöglicht und selbstbestimmtes Lernen (intrinsische Motivation) befördert wird. Darüber hinaus wird E-Learning neue Lernformen ermöglichen: Digitales Lernen ist mehr als die Digitalisierung traditioneller Lehrmittel. Ob digitale Plattformen als Archiv für Lernmaterialien oder als Kommunikationsforum dienen, Virtual Reality Brillen in der Ausbildung verwendet oder Online-Bibliotheken und Webinare eingesetzt werden – der Einsatz neuer Medien ermöglicht eine Vielzahl innovativer und, unmittelbarer Formen des Lehrens und Lernens – ganz unabhängig von Raum und Zeit.

Mit der Frage wie Wissen und Qualifikation im digitalen Wandel im Unternehmen geteilt, vermehrt und gesammelt werden kann, beschäftigten sich in zwei Teilprojekten die folgenden diakonischen Unternehmen:

  • Berufsbildungswerk Leipzig (BBW): Interaktives Wissen im BBW
  • AGAPLESION: Digitales Kompetenz- und Fortbildungsmanagement