Das Potenzial moderner Technologien soll im Bereich der Arbeitszeitsteuerung genutzt werden, um mehr Zeit für das Wesentliche zu schaffen – die Arbeit am Menschen. Ziel ist es, sowohl den steigenden Anforderungen an Reaktionsfähigkeit und Prozessqualität in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen als auch dem Bedarf und den zeitlichen Bedürfnissen der Mitarbeitenden hinsichtlich der Dienstzeiten durch eine flexible, IT-unterstützte Dienstplangestaltung gerecht zu werden. So soll es den Mitarbeitenden ermöglicht werden, selbstorganisiert ihre Dienstpläne, Arbeitszeiten und Urlaubszeiten mitzugestalten sowie Dokumentationen teils mobil und vor Ort durchführen zu können.

Die Chancen und Herausforderungen der Selbstorganisation bei der (digitalen) Dienstplangestaltung werden im Projektverlauf  modellhaft erprobt. Dabei werden auch neue Formen der Zusammenarbeit von Führungskräften und Mitarbeitenden entwickelt zum Beispiel in der Praxis des stationären wie ambulanten Pflegealltags eingebettet. Individuelle Kompetenzen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden stehen hierbei ebenso im Mittelpunkt wie die Anforderungen  des Unternehmens.

Zwei diakonische Unternehmen erarbeiten mit Piloteinrichtungen zu diesem Thema Konzepte:

  • Stephanus Stiftung: Eigenverantwortliche Zeit- und Arbeitsplanung
  • Diako Thüringen gGmbH: Selbstorganisation in der Dienstplangestaltung als wichtiges Attraktivitätsmerkmal für die Arbeit im Pflegebereich